Martin Spura interpretiert das Gralsmotiv als eine neue Geschichte, die verdrängte Wildheit und Weiblichkeit sowie unterdrückte Sinnlichkeit und Lebendigkeit thematisiert. Er beleuchtet ein übersehenes Kapitel der europäischen Kulturgeschichte, das als Gegenentwurf zur mittelalterlichen kirchlichen Moral in den Gralsgeschichten fortlebt. Der Autor lädt zu einer Entdeckungsreise ein, um die Natur in uns und um uns wiederzubeleben, und verbindet historische Genauigkeit mit modernen psychologischen Ansätzen.
von Martin Spura


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